Eine besondere Woche


Gemeinsam Gott suchen – das war vom 19. bis 24.09 in unserer Gemeinde der Grundtenor einer ganz besonderen Woche gewesen – eine aufbauende und stärkende Erfahrung für diejenigen, die sich zusammengefunden hatten. Durch die Vielfalt der Ausgestaltungen hatten die abendlichen Veranstaltungen je ihr eigenes Gepräge gehabt, und machten neugierig auf den jeweils nächsten Abend. Der Geist der Gottesbegegnung war der die Abende verbindende, rote Faden. Dazu einige Stimmen von Teilnehmern:

K: Die Freude am Herrn durch Tanz bei israelischer Musik auszudrücken, war für mich ein Weg, Blockaden zu lösen und frei zu sein für Jesus und die Mitgeschwister.
R: Der Pendelschlag zu anderen Seite, die hörende Stille vor Gott bei meditativen Texten führte die angespannten Nerven zur Ruhe, zum Frieden, ließ Schmerzen vergessen, tat einfach gut.
M: Die Frage, wie meine persönlich erlebte Beziehung zu Gott und meine Erwartung zu ihm hin ist, einfach, was er für mich ist, sollte durch Malen ohne jegliche Vorgaben ausgedrückt werden, ob symbolisch oder anschaulich. Dabei kamen überraschende Ergebnisse heraus wie ein „bunter Blumenstrauß“. Von der Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel profitierten auch die anderen.
C: Wir konnten einander näher kennenlernen und somit mehr Zugang bekommen. Es war so, wie „runde Kiesel sich im Bachbett bewegen“, einander berühren, aber nicht verletzen.
F: Es kam in mir die sanfte und emotionale Seite zum Vorschein, die bei ihm (und Männern allgemein) eher unter einer ruppigen Schale versteckt ist.
J: Ich habe gestaunt, wie durch gemeinsames Hören auf Gott, ER eine klare Erklärung und Weisung für eine Person mit einer konkreten Not gegeben hat. Jesus ist der beste Seelsorger.

Gemeinschaft entsteht nicht allein durch gleichzeitige Anwesenheit in einem Raum. Sie geschieht durch gemeinsamen Blickwinkel, wenn auch unter unterschiedlichen Äußerungsformen, sie geschieht im Miteinander des Tuns, des emotionalen Erlebens und der Bereitschaft, sich zu öffnen und aufeinander zu hören.
Konrad